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Klebebandarten

Klebeband dient in erster Linie dem Verschließen und Verpacken, es kann jedoch darüber hinaus auch sehr vielfältig eingesetzt werden. In unterschiedlichen Materialvarianten erhältlich, wird es verschiedenen Anforderungen gerecht.

Klebebänder: Definition, Ursprung und Verwendung

Klebebänder werden insbesondere dann eingesetzt, wenn es darum geht, etwas sicher und sauber zu verpacken. Doch auch über das Verpacken und Verschließen hinaus lassen sich Klebebänder vielfältig anwenden: Sie dienen dem Abdichten und dem Verstärken, dem Kennzeichnen oder Markieren, dem Beschriften, dem Abdecken, dem Sichern und Warnen. Je nach dem, für welche Anwendung ein Klebeband benötigt wird, stehen unterschiedliche Ausführungen zur Verfügung. Diese unterscheiden sich in ihrem Material und damit in ihren Eigenschaften, in ihrer Breite, Oberfläche und Farbe. Grundsätzlich ist der Begriff Klebeband ein Sammelbegriff für alle streifenförmigen Trägermaterialien, die ein- oder auch doppelseitig mit einem Haftklebstoff beschichtet sind.

Der Ursprung des Klebebandes führt zurück in das Jahr 1901, als Oscar Troplowitz für die Beiersdorf AG den ersten Klebeverband entwickelte und unter dem Namen Leukoplast auf den Markt brachte. Für industrielle Zwecke erfand Richard G. Drew als Ingenieur bei 3M in den 1920er-Jahren das Klebeband, das zunächst aus Krepppapier bestand und sich später zu einem transparenten Klebeband für den Verschluss von Cellophan-Verpackungen entwickelte.

Heute gibt es mehr als 900 verschiedene Klebebänder, die auf unterschiedliche Anwendungen ausgerichtet sind. Das Klebeband ist in der Regel auf Rollen erhältlich und kann in der gewünschten Länge abgeschnitten oder abgerissen werden. Spezielle Klebeband-Abroller erleichtern den Umgang mit dem Klebeband. Hand- und Tischabroller sind ebenso erhältlich wie programmierbare Klebebandspender.

Klebebandarten: Klebebänder aus verschiedenen Materialien

Klebebänder gibt es heute in unterschiedlichen Materialausführungen. Welches Klebeband das richtige ist, hängt von dem jeweiligen Einsatzgebiet ab. Geht es darum, Transportgüter zu verpacken und zu verschließen, ist vor allem das Gewicht des Packstückes in Bezug auf die Wahl des Klebebandes entscheidend.

Nachfolgend eine Übersicht über verschiedene Klebebandarten und ihre Eigenschaften:

Klebeband aus Polypropylen (PP)

Klebeband aus Polypropylen (PP) besitzt eine hohe Klebekraft und zeigt in der Praxis eine hohe Reißfestigkeit und Temperaturbeständigkeit. Es ist die Standardvariante in günstigem Preis-Leistungsverhältnis, die besonders oft zum Einsatz kommt. Für Standard-Anwendungen im Verpackungsbereich, leichte bis mittelschwere Kartons, ist dieses Klebeband meist die erste Wahl.

Klebeband aus Polyvinylchlorid (PVC)

PVC Klebeband ist auch für den Verschluss mittelschwerer Kartons sowie für das Verkleben von Well- und Vollpappe geeignet. Es beweist eine extrem hohe Reißfestigkeit und bringt zudem eine besonders hohe Klebekraft mit. Die Abrollung des PVC Klebebandes gestaltet sich besonders leise und gleichmäßig, eine Verwendung ist bei unterschiedlichen Kartontypen problemlos möglich.

Flach-Kreppband

Kreppband ist in der Handhabung sehr unkompliziert und lässt sich von der Rolle per Hand abreißen. Es ist elastisch und lässt sich damit beim Kleben sehr leicht anpassen. Kreppband eignet sich zum Bündeln und Verpacken ebenso wie zum Abdecken und leichten Befestigen. Häufig kommt es als Ränderschutz bei Renovierungsarbeiten zum Einsatz. Auch zum Markieren ist es ideal – Kreppband ist problemlos beschreibbar.

Filamentband

Filamentband ist die richtige Wahl, wenn es um das Verschließen extrem schwerer Kartons geht. Auch auf rauen Untergründen entfaltet dieses Klebeband seine Wirkung. Filamentband ist äußerst reißfest durch seine Glasfaserverstärkung und zugleich sehr anschmiegsam und flexibel. Es lässt sich leicht abrollen und zeigt sich in der Praxis wasser- sowie alterungsbeständig.

Panzerband

Panzerband, auch Panzertape genannt, ist ein Gewebeband, das seine ursprüngliche Verwendung bei der Bundeswehr fand – hierher rührt auch der aus der Soldatensprache stammende Begriff. Panzerband zeichnet sich durch eine hohe Stabilität und Beständigkeit aus, es ist wasserabweisend und hitzeresistent und bringt eine starke Haftung mit. Es haftet auch, anders als viele andere Klebebandarten, auch auf verschiedenen Steinuntergründen.

Doppelseitiges Klebeband

Verschiedene Klebebandarten können nicht nur einseitig, sondern auch auf beiden Seiten mit einem Haftklebstoff versehen sein. Dann spricht man von doppelseitigem Klebeband. Dieses findet in verschiedenen Industriezweigen zu Montagezwecken seine Anwendung, darüber hinaus beim Verlegen von Teppichen oder auch, um schwere Gegenstände an Wänden zu befestigen. Es dient der Erstellung von Displays oder Prospektmappen ebenso wie zur Verklebung von Dampfsperrfolien im Dach. Doppelseitiges Klebeband kommt auch bei der Verklebung von Elektronikkomponenten zum Einsatz oder im Automobilbereich, um Zierleisten und andere Bauteile miteinander zu verbinden.

Warnklebebänder

So genannte Warnklebebänder sind speziell darauf ausgerichtet, auf etwas hinzuweisen. Dafür sind die Klebebänder meist in Signalfarben wie kräftigem Rot gehalten und mit einem entsprechenden Warnaufdruck versehen. Eine häufige Anwendung von Warnklebebändern ist der Einsatz beim Versand empfindlicher Waren – hier weist das Klebeband auf die Bruchgefahr hin oder trägt die Aufschrift „Vorsicht Glas“.

Im Jungheinrich PROFISHOP werden unterschiedliche Klebebandarten angeboten, die auf verschiedene Einsatzbereiche und Anforderungen ausgerichtet sind. Auch die passenden Abroller für ein einfaches Handling der Klebebänder sind im Shop erhältlich.